Land
Portugal
Der Atlantik trifft auf 850 Kilometer Küste. Vom Big-Wave-Zirkus in Nazare bis zu ruhigen Anfängerstränden im Norden.
- Beste Zeit
- Herbst und Winter
- Wassertemperatur
- 14-19 °C
- Spots
- 3
Das Revier
Portugals Westküste steht dem offenen Atlantik gegenüber, ohne vorgelagerte Landmasse, die den Swell abbremsen würde. Was im Nordatlantik entsteht, kommt hier praktisch ungefiltert an. Das macht das Land zum verlässlichsten Revier Europas: Es gibt fast immer Welle, die Frage ist nur, ob sie zu deinem Level passt.
Die Küste zerfällt in drei Abschnitte. Im Norden um Porto liegen breite, unaufgeregte Sandstrände, an denen sich gut lernen lässt. Die Mitte um Peniche und Ericeira bietet auf wenigen Kilometern sehr unterschiedlich ausgerichtete Spots — bei ungünstigem Wind fährt man einfach auf die andere Seite der Halbinsel. Der Süden, die Algarve, ist der Rückzugsort für Tage, an denen der Westen zu groß ist.
Die kräftigsten Tiefs ziehen zwischen Oktober und März durch. Dann ist es am größten und am anspruchsvollsten. Wer entspannt lernen will, kommt im späten Frühjahr oder Sommer, wenn die Wellen kleiner und die Strände ruhiger sind. Bei 14 bis 19 Grad Wassertemperatur brauchst du ganzjährig Neopren.
- Nazare
Praia do Norte ist der Ort, an dem die größten je gesurften Wellen gefahren wurden - ein unterseeischer Canyon bündelt die Dünnung direkt vor dem Strand.
- Algarve
Portugals südlichste Region wird meist mit Strandurlaub verbunden, hat aber zwei Küsten mit sehr unterschiedlichen Bedingungen: Die Westküste fängt den Atlantik-Swell, die Südküste liegt geschützt.
- Costa Verde
Die "grüne Küste" im Norden zieht sich über rund 100 Kilometer.
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