Land
Frankreich
Der Südwesten ist Weltklasse, die Bretagne der ruhigere Gegenentwurf. Beachbreaks, die sich mit jeder Tide neu formen.
- Beste Zeit
- September bis November
- Wassertemperatur
- 13-21 °C
- Spots
- 2
Das Revier
Die französische Atlantikküste südlich von Bordeaux ist ein einziger, fast durchgehender Sandstrand. Über hunderte Kilometer gibt es kaum Fels — was hier bricht, bricht über Sandbänken. Das hat zwei Folgen: Die Wellen sind schnell und kraftvoll, und der Spot verändert sich, weil die Bänke wandern. Was im Vorjahr funktioniert hat, kann eine Saison später woanders liegen.
Rund um Hossegor, Seignosse und Capbreton liegt das Zentrum. Der Meeresgraben vor der Küste leitet den Swell dort besonders direkt heran, weshalb die Wellen kurz vor dem Strand steil aufmachen. Weiter südlich bei Biarritz wird die Küste felsiger und die Ausrichtung abwechslungsreicher.
September bis November ist das beste Fenster: Der Atlantik liefert schon wieder Swell, das Wasser hat aber noch die Sommerwärme. Rechne mit einem großen Tidenhub — mehrere Meter sind normal, und viele Bänke funktionieren nur in einem bestimmten Tidenfenster. Ohne Blick in die Gezeitentabelle plant man hier ins Blaue.
Länder