Land
Irland
Die Westküste bekommt den Atlantik ungebremst ab. Kraftvoll, windig, einsam - nichts für den ersten Surfurlaub.
- Beste Zeit
- Herbst und Winter
- Wassertemperatur
- 8-16 °C
- Spots
- 2
Das Revier
Irlands Westküste liegt dem Nordatlantik frontal gegenüber und bekommt Swell ab, der über tausende Kilometer offener See gelaufen ist. Das Ergebnis ist Energie in einer Größenordnung, die in Mitteleuropa selten ankommt — und eine Küste, die dieser Energie mit Klippen, Riffen und tiefen Buchten begegnet statt mit flachem Sand.
Das macht Irland zu einem zweigeteilten Revier. Es gibt geschützte Strände um Bundoran, Sligo und Lahinch, an denen sich in überschaubaren Bedingungen surfen und lernen lässt. Und es gibt Riffwellen, die zum Anspruchsvollsten in Europa gehören und ausschließlich für Erfahrene sind. Zwischen beidem liegt oft nur eine kurze Autofahrt, was die Einschätzung vor Ort wichtig macht.
Die Saison ist Herbst und Winter, wenn die Tiefs am stärksten sind. Das Wasser bleibt mit 8 bis 16 Grad das ganze Jahr kühl, und das Wetter ist der eigentliche Faktor: Wind und Regen bestimmen den Tag mindestens so sehr wie der Swell.
- Bundoran
Bundoran an der Nordwestküste gilt als einer der bekanntesten Surforte Irlands.
- Lahinch
Lahinch an der Westküste ist die zugänglichere der beiden bekannten irischen Adressen: eine Bucht mit Sandstrand, in der es an ruhigen Tagen deutlich sanfter zugeht als an den offenen Riffen der Umgebung.
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