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Top 5 nachhaltige Surfmarken, die du kennen solltest

Redaktion Oxosurf

Surfer im Ozean bei Sonnenuntergang

Ein klassischer Neoprenanzug besteht aus einem erdölbasierten Schaum, ein klassisches Board aus Polyurethan und Polyesterharz. Beides ist am Ende seiner Lebensdauer schwer zu verwerten — und genau da setzen die Marken an, um die es hier geht.

Fünf Hersteller, die Material und Lieferkette offenlegen: was sie konkret anders machen, und an welchen Stellen auch bei ihnen Fragen offenbleiben.

Das Wichtigste in Kürze

  • Patagonia ist ein echter Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit in der Bekleidungsindustrie und setzt auf recycelte Materialien und faire Produktion.
  • Outerknown, von Surf-Legende Kelly Slater gegründet, nutzt fast ausschließlich Bio- oder recycelte Stoffe und achtet auf gute Arbeitsbedingungen.
  • Soöruz aus Frankreich hat früh auf umweltfreundliche Neopren-Alternativen gesetzt und entwickelt immer weiter neue, nachhaltige Materialien für Wetsuits.
  • Wavepatrol, ein kleines Label aus München, bemüht sich um umweltfreundliche und recycelte Materialien, auch wenn es noch nicht für alle Produkte gilt.
  • Rebel Fins bietet Finnen aus recyceltem Plastik an und macht damit auf das Problem der Plastikverschmutzung in den Ozeanen aufmerksam.

1. Patagonia

Patagonia ist schon lange ein Begriff, wenn es um Nachhaltigkeit in der Outdoor-Bekleidungsindustrie geht. Sie waren quasi Pioniere, als es noch nicht cool war, sich um die Umwelt zu kümmern.

Patagonia hat sich von Anfang an dem Schutz von Surfspots und Klettergebieten verschrieben. Das fing ganz klein an, aber mit der Zeit wurde Nachhaltigkeit zu einem der wichtigsten Unternehmensziele. Sie sind auch Mitbegründer der Sustainable Apparel Coalition, was zeigt, dass sie es ernst meinen.

Was Patagonia so besonders macht, ist ihr ganzheitlicher Ansatz. Sie verwenden zu 100 % GOTS-zertifizierte Baumwolle, und ein Großteil ihrer Produkte besteht aus recycelten Materialien. Auch bei tierischen Produkten achten sie auf höchste Standards. Und in den USA beziehen sie ihren Strom nur aus erneuerbaren Quellen. Außerdem sind sie Teil von 1% for the Planet, was bedeutet, dass sie einen Teil ihres Umsatzes für Umweltprojekte spenden.

Patagonia ermutigt seine Kunden, weniger zu kaufen und bietet einen kostenlosen Reparaturservice an. Sie veröffentlichen auch jährlich einen Nachhaltigkeitsbericht, um transparent zu sein.

Patagonia hat auch im Surfbereich einen großen Einfluss, vor allem durch ihre Wetsuits aus Yulex™ Naturkautschuk. Seit 2016 verzichten sie komplett auf Neopren. Und das Beste daran: Sie stellen das Material auch anderen Firmen zur Verfügung, damit auch diese nachhaltiger werden können.

Es gibt natürlich auch Kritik. Manchmal gibt es Probleme mit Zulieferbetrieben, aber Patagonia reagiert in der Regel schnell darauf. Und auch Patagonia selbst weiß, dass es noch viel zu verbessern gibt. Aber das Wichtigste ist, dass mehr Menschen die berühmte Werbung ernst nehmen: „Don’t buy this jacket“.

2. Outerknown

Outerknown, die Marke von Surflegende Kelly Slater, hat sich schnell einen Namen gemacht. Das liegt sicher auch am bekannten Gesicht des Gründers. Outerknown verfolgt einen ähnlichen Ansatz wie Patagonia, wenn es um Nachhaltigkeit geht.

Sie kooperieren sogar mit klassischen Modemarken, was ziemlich cool ist. Was die Materialien angeht, sind sie echt stark: Rund 90% sind entweder Bio oder recycelt. Das ist schon eine Hausnummer!

Outerknown achtet aber nicht nur auf die Umwelt, sondern auch auf faire Arbeitsbedingungen. Einziger Haken: In Europa gibt es die Marke leider noch nicht überall zu kaufen.

3. Soöruz

Soöruz ist eine französische Marke, die sich wirklich reinhängt, wenn es um Umweltfreundlichkeit geht. Bemerkenswert ist, dass es nicht bei Ankündigungen bleibt.

Sie verwenden recycelte Materialien und Bio-Baumwolle für ihre Produkte. Das ist schon mal ein guter Anfang. Aber sie gehen noch weiter. Soöruz hat auch ein Recyclingprogramm für Neoprenanzüge. Das bedeutet, dass du deinen alten Neo einschicken kannst, und sie sorgen dafür, dass er wiederverwertet wird. Finde ich eine super Sache, weil Neopren ja nicht gerade das umweltfreundlichste Material ist.

Die Gründer von Soöruz sind nach eigenen Angaben selbst Surfer. Vielleicht ist das der Grund, warum sie so engagiert sind, wenn es um Nachhaltigkeit geht. Sie wissen halt, wie wichtig es ist, die Ozeane sauber zu halten, damit wir noch lange Spaß am Surfen haben können.

Entscheidend ist, ob eine Marke offenlegt, woher ihre Materialien stammen und wie produziert wird. Soöruz macht das ziemlich gut. Sie geben viele Infos auf ihrer Website und in ihren sozialen Medien. Das gibt mir als Kunde ein gutes Gefühl, weil ich weiß, dass ich eine Marke unterstütze, die sich wirklich um die Umwelt kümmert.

Soöruz bietet eine breite Palette an Surfprodukten an, von Neoprenanzügen über Surfbretter bis hin zu Accessoires. Und alles ist so konzipiert, dass es möglichst wenig Auswirkungen auf die Umwelt hat. Klar, das hat seinen Preis. Der Aufpreis ist der Punkt, an dem jeder für sich entscheidet, was ihm das wert ist.

Die Anzüge werden aus recycelten und pflanzenbasierten Materialien gefertigt – für viele Käufer das ausschlaggebende Argument. Kann ich nur empfehlen!

4. Wavepatrol

Wavepatrol ist vielleicht nicht der bekannteste Name in der Surfwelt, aber sie haben sich einen Ruf für langlebige und erschwingliche Neoprenanzüge erarbeitet. Ich erinnere mich, als ich meinen ersten Wavepatrol Anzug gekauft habe – ich war knapp bei Kasse, wollte aber trotzdem etwas, das mich im kalten Wasser warm hält.

Was Wavepatrol auszeichnet, ist ihr Fokus auf Funktionalität und Preis-Leistungs-Verhältnis. Sie verwenden recycelte Materialien, wo immer es möglich ist, und versuchen, den Produktionsprozess so umweltfreundlich wie möglich zu gestalten. Klar, sie sind vielleicht nicht die stylischsten Anzüge auf dem Markt, aber sie halten, was sie versprechen.

Die Anzüge sind auf Langlebigkeit ausgelegt – das ist bei Neopren der wirksamste Nachhaltigkeitshebel überhaupt. Das spricht für die Qualität und Haltbarkeit der Produkte. Sie sind eine solide Wahl für alle, die nachhaltig surfen wollen, ohne ein Vermögen auszugeben.

Ich würde sagen, wenn du einen zuverlässigen und günstigen Neoprenanzug suchst, der auch noch ein bisschen was für die Umwelt tut, dann schau dir Wavepatrol mal genauer an. Es muss ja nicht immer das Teuerste sein, um gut zu sein.

5. Rebel Fins

Rebel Fins ist vielleicht nicht der erste Name, der einem in den Sinn kommt, wenn man an nachhaltige Surfmarken denkt, aber sie verdienen definitiv einen Platz auf dieser Liste. Ihr Fokus liegt auf der Herstellung von Surfbrettfinnen aus recycelten Materialien. Das ist ziemlich cool, oder?

Bemerkenswert ist der Ansatz, Abfall von vornherein zu vermeiden statt ihn später zu verwerten. Jede Finne, die sie herstellen, ist ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Es ist nicht nur ein Trend, sondern eine Notwendigkeit, und Rebel Fins scheint das verstanden zu haben.

Es ist wichtig, dass wir als Surfer unseren Teil dazu beitragen, die Ozeane zu schützen, die wir so lieben. Marken wie Rebel Fins machen es uns leichter, nachhaltige Entscheidungen zu treffen, ohne auf Leistung zu verzichten.

Sie sind vielleicht nicht so bekannt wie Patagonia oder Outerknown, aber ihr Engagement für Nachhaltigkeit ist genauso wichtig. Und hey, wer weiß, vielleicht werden sie ja die nächste große Sache in der Surfwelt.

Fazit: Nachhaltigkeit im Surfsport – Ein langer Weg

Am Ende sehen wir: Es ist echt nicht einfach, als Surferin oder Surfer komplett nachhaltig zu sein. Viele Marken geben sich Mühe, aber es gibt noch viel zu tun. Es ist wichtig, dass wir genau hinschauen und nicht alles glauben, was uns erzählt wird. Jede kleine Entscheidung zählt, ob es nun um den Kauf von Kleidung geht oder darum, wie wir reisen. Wir können alle unseren Teil dazu beitragen, dass unsere Meere und die Natur geschützt werden. Es ist ein Prozess, aber jeder Schritt in die richtige Richtung ist wichtig.

Häufig gestellte Fragen

Warum ist Patagonia so besonders im Umweltschutz?

Patagonia ist ein echter Vorreiter. Sie nutzen 100% Bio-Baumwolle, viel recyceltes Material und produzieren unter fairen Bedingungen. Sogar ihre Energie kommt aus erneuerbaren Quellen.

Was macht Outerknown so nachhaltig?

Outerknown, die Marke von Surf-Star Kelly Slater, hat hohe Ansprüche. 90% ihrer Produkte bestehen aus Bio- oder recycelten Stoffen. Sie achten auch sehr auf gute Arbeitsbedingungen.

Wie stellt Soöruz umweltfreundliche Neoprenanzüge her?

Soöruz, eine französische Marke, war eine der ersten, die Neoprenanzüge aus Yulex (Naturkautschuk) herstellte. Heute mischen sie sogar Zucker und Austernschalen in ihre Materialien. Das ist super innovativ!

Sind alle Produkte von Wavepatrol umweltfreundlich?

Wavepatrol aus München versucht, umweltfreundliche Materialien zu nutzen. Aber nicht alle ihre Produkte sind so. Manchmal scheint es mehr um Werbung als um echte Überzeugung zu gehen.

Was ist das Besondere an Rebel Fins?

Rebel Fins stellt Finnen aus recyceltem Plastik her. Das ist eine tolle Idee, um Plastikmüll zu verwerten und Surfer auf das Problem aufmerksam zu machen.

Sind bekannte Marken wie Rip Curl oder Hurley nachhaltig?

Leider nicht wirklich. Marken wie Hurley (von Nike) oder Rip Curl haben zwar ein paar recycelte Produkte, aber insgesamt ist das oft nur ein kleiner Teil. Viele große Marken müssen noch viel mehr tun.

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